Klein und Groß fördern Biodiversität

Bei der Umgestaltung des Außengeländes sind alle gefragt. Die Kinder packen mit an, sie graben Pflanzlöcher, säen und gießen, schaufeln Erde, schieben Schubkarren, setzen Stein auf Stein. Sie sind bei Planung, Organisation und Umsetzung vollwertiger Teil des Gartenteams. Unter fachlicher Anleitung gestalten die Kinder ihr Gelände Stück für Stück selbst um - entweder im Rahmen eines einzelnen Workshops für Kinder oder in einer mehrtägig angelegten Gruppenaktion. So entsteht auf einer einfachen Rasenfläche ein Garten-Projekt, mit dem sich die Kinder identifizieren und für das sie Verantwortung übernehmen können. Sie sehen, was sie gemeinsam bewegt haben und ernten die Früchte ihrer Arbeit.

Garten-Projekt "mampf"

Gemeinsam gestalten Klein und Groß das Kita- oder Schulgelände auf "essbar" um. Obstbäume, Wildsträucher, Beerenobst, Gemüsebeete, Küchenkräuter, Wildkräuter - alles, was die Kinder gerne mampfen, wird gepflanzt. Sie bauen Hochbeete, pflanzen Bäume, legen Hecken an, mauern eine Kräuterspirale, graben ein Stück Rasen zu Beeten um, säen ein, legen einen Kompost an und bereiten ein Kräutervesper zu.

Garten-Projekt "bsssss"

In einem vielfältigen Garten können die Kinder Vögel, Wildbienen, Schmetterlinge, Käfer und viele weitere Tiere beobachten. Das bewusste Wahrnehmen dieser Tiere und ihrer unterschiedlichen Lebensweisen trägt bei den Kindern zu einem wertschätzenden Umgang mit der Natur bei. Gemeinsam schaffen wir wertvolle, selten gewordene Lebensräume: Wildblumenwiesen, Benjeshecken, Wildsträucher, Totholzbeete, Nisthilfen, Biotope, Schattenbeete, Magerrasen und Co.


Biologische Vielfalt fördern

Es macht Freude, ein eintöniges Gelände Schritt für Schritt umzugestalten. Mit jedem Lebensraum, den Sie schaffen, können Sie neue Tier- und Pflanzenarten beobachten. Die neue Wildsträucherhecke lockt zahlreiche Vögel an, die sich die reifen Beeren schmecken lassen. Das Wildpflanzenbeet steht in voller Blüte. Die Wildbienen summen von einer Pflanze zur nächsten und sammeln Pollen und Nektar. Schmetterlinge fliegen über den essbaren Miniwaldgarten. Alte Gemüse-Sorten recken ihre Köpfe aus der frischen Erde im Hochbeet. Unter der Mulchschicht tummeln sich hunderte Regenwürmer, die den Boden auflockern und wertvolle Nährstoffe freisetzen. Eine Eidechse sonnt sich auf dem warmen Holz.